Jagd und Land- bzw. Forstwirtschaft

Mit einem bundesweiten Flächenanteil von 84 % (54 % Landwirtschaftsfläche und 30 % Waldfläche) bestimmen Land- und Forstwirtschaft das Gesicht unserer Landschaft. Sie bieten gleichzeitig einem Großteil unserer Pflanzen und Tiere Lebensraum.

Im Bundesnaturschutzgesetz wird bestimmt, dass bei Maßnahmen des Naturschutzes und der Landschaftspflege die besondere Bedeutung der Land- und Forstwirtschaft für die Erhaltung der Kultur- und Erholungslandschaft zu berücksichtigen ist. Dies entspricht den jahrhundertelangen Leistungen dieser Wirtschaftszweige.

Das Verhältnis der Land- und Forstwirte zur Jagd ist im allgemeinen gut. Als Grundeigentümer und Inhaber des Jagdrechts üben sie in ihren Eigenjagden oder oft auch als Pächter in den heimatlichen gemeinschaftlichen Jagdbezirken die Jagd aus. Sie sehen in der Jagd eine mit ihrem Eigentum verbundene Landnutzung.