Januar

  • Jetzt ist die hohe Zeit für den passionierten Fuchsjäger gekommen, denn Mitte des Monats beginnt die Fuchsranz, die Zeit, in der man den Fuchsrüden auch tagsüber sieht. Wenn Schnee liegt, sind die Baue leicht zu kontrollieren, ob sie befahren sind. In tollwutfreien Revieren sollten die Füchse jetzt mit erfahrenen Hunden aus den Bauen gesprengt werden. Der Nachtansitz ist nun besonders interessant, denn gut ist das verräterische, heisere Bellen der Füchse zu hören. Mit etwas Glück taucht so ein „Hochzeiter“ dann auch in Schrotschussnähe auf.
  • Je nach Äsungsangebot, Witterung und Höhenlage wird es notwendig sein, das Rehwild zu füttern. Die Böcke schieben jetzt ihr Bastgeweih, die Ricken tragen ihre Frucht aus. Übermäßige Kraftfuttergaben zur besseren Entwicklung der Gehörne müssen nicht sein, aber schaden tun sie dem Wild in keinem Fall.
  • Beim Schwarzwild geht die Rauschzeit zu Ende, und die Keiler nehmen wieder die Kirrungen an. Jetzt sind die Nächte beim Sauansitz zwar kalt, aber Erfolg versprechend.